Bischöfe wettern weiter gegen Homo-Partnerschaft

Zum Abschluß ihrer Sommervollversammlung in Mariazell schwören sich die römisch-katholischen Bischöfe in Österreich noch einmal gegen die Eingetragene Partnerschaft gleichgeschlechtlicher Paare ein.

In ihrer Presseerklärung lehnen die Bischöfe den vom Justizministerium vorgelegten Entwurf entschieden ab. Sie halten fest, dass die Ehe, die auf Familiengründung ausgerichtet ist und „mit der Zeugung und Erziehung der Kinder gesellschafts- und staatserhaltend wirkt“, aus guten Gründen seit jeher unter besonderem rechtlichen Schutz des Staates steht.

Wörtlich hält die Bischofskonferenz fest: „Eine rechtliche Gleichstellung homosexueller Lebensgemeinschaften mit der Ehe würde eine Bagatellisierung der Ehe und ihre Diskriminierung bedeuten, weil homosexuelle Partnerschaften die Zielsetzungen der Ehe nicht zu

erfüllen vermögen.“

Außerdem fürchten die Bischöfe die Adoption von Kindern durch Lesben und Schwule. Man dürfe man nach Meinung der Kirchenfürsten Kindern nicht von vornherein verunmöglichen, Mutter und Vater zu haben.