Medlocks Klo-Opfer packt aus

Immer bizarrer werden die Vorwürfe gegen den DSDS-Gewinner Mark Medlock. In der Kölner Zeitung „Express“ spricht der 21-jährige Andreas M. (Name geändert) über die Toilettenattacke des Sängers. Der Barkeeper behauptet: „Mark Medlock hat meinen Penis angefasst während ich urinierte.“

Die Geschichte begann in den frühen Morgenstunden des 10. Oktober 2007. Auf einer Privatparty im Berliner Stadtteil Friedrichshain soll sich Medlock laut Anzeige in die Toilette gedrängt und dem jungen Burschen mehrfach auf dessen bestes Stück geschaut haben. Dann soll er schließlich mit der rechten Hand zugegriffen haben.

„Ich war schockiert und angeekelt“, sagte M. dem „Express“. Und er behauptet weiter: „Ich kannte Mark schon eine Zeit lang aus der Berliner Szene. Ich kannte auch seine Ausfälle, aber diese Aktion hat mich zutiefst erschüttert. Nach dem Vorfall hat er sich noch mehrfach bei mir telefonisch gemeldet, meistens nachts. Ich wollte und will diesen Kontakt mit ihm nicht.“

Der junge Barkeeper hat auch schon einen passenden Anwalt gefunden: Markus Roscher, der auch schon Uschi Glas und deren Sohn Ben Tewaag vertreten hat.

Auch im Fall der Sauna-Schlägerei gibt es neue Fakten: Der Wirt des Lokals relativiert den Zwischenfall im RTL-Boulevardmagazin „explosiv“ und gibt dem Opfer eine Mitschuld. „Der Frank war auch ein bisschen Schuld, hat ihn bedrängt. Das ist halt eskaliert.“, sagte er im Interview.

Einer, der die Prügel-Vorwürfe nicht glauben kann, ist Medlocks Ex-Freund Stefan Niedenzu. Der 43-Jährige hält seinem Ex die Stange: „Er ist sicherlich jemand, der sehr aufbrausend ist, aber er ist kein Schläger.“ Niedenzu glaubt: „Er ist sicherlich provoziert worden.“

Aber auch mit der Deutschen Bundespolizei hat Medlock derzeit Probleme: Wie „Bunte“ berichtet, weigerte sich der 29-Jährige am 16. Juni bei einer routinemäßigen Sicherheitskontrolle auf dem Flughafen Köln-Bonn, die in seinem Handgepäck gefundenen flüssigen Kosmetikartikel zu entsorgen. Anschließend beschimpfte er eine Security-Mitarbeiterin am Flughafen Köln-Bonn „F…“ haben soll.

Ärger mit dem Gesetz ist für Medlock nichts Neues: Am 4. August 2004 verurteilte ihn das Amtsgericht seiner Heimatstadt Offenbach nach Informationen des „Express“ wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung, Körperverletzung und Sachbeschädigung zu einer Geldstrafe von 30 Tagessätzen à 15 Euro.

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