Brandbomben überschatten Mr.-Gay-Europe-Wahl

Für Unruhe sorgen die letzten Brandbombenanschläge in der Budapester Schwulenszene auch bei den Organisatoren der Wahl zum „Mr. Gay Europe“. Das Finale des Wettbewerbs ist nämlich parallel zur Parade am Wochenende geplant. Jetzt beruhigen die Organisatoren. Sie geben an, „400 Polizisten werden die Veranstaltung schützen“ – offenbar im Gegensatz zur restlichen Budapester Szene. Hier beschweren sich Lesben und Schwule nämlich über die Untätigkeit der Beamten.

Bei der Wahl zum Mr. Gay Europe stellen sich zwanzig junge Männer der Jury. Für Österreich stellt sich der 24-jährige Vorarlberger Michael Fröhle der Wahl. Es ist das vierte Mal, dass eine solche Wahl stattfindet. Teil des Wettbewerbs ist auch traditionellerweise ein Bademodendurchgang.