Spanier ist Mr. Gay Europe

Ohne gewalttätige Störungen ging die Mr.-Gay-Europe-Wahl am Wochenende in Budapest über die Bühne. Allerdings musste die Veranstaltung nach den Angriffen von Rechtsextremisten in der Budapester Schwulenszene an einen geheimgehaltenen Ort verschoben werden.

Gewinner des Wettbewerbs ist der 19jährige Antonio Pedro Almijes aus Spanien. Er arbeitet als Bademeister, Schwimmlehrer, Model, Schauspieler und Tänzer. Er schwimmt auch professionell bei diversen Bewerben. Zu seinen Hobbies gehören Reisen, Lesen, Fotografieren und Wandern.

„Die Wahl zum Mr. Gay Europe zu gewinnen ist überwältigend – ich bin aufgeregt und werde mein Bestes tun, um nicht nur meine Community zu Hause zu unterstützen, sondern hoffentlich auch anderen jungen Burschen in Europa zu helfen und ihnen das Gefühl zu geben, dass es in Ordnung ist, schwul zu sein“, sagt Almijes.

Insgesamt 20 Teilnehmer haben es auf das begehrte Krönchen abgesehen. Ins Finale schafften es die Gewinner der Vorwahlen: „Mr Gay Swimwear“ wurde der Norweger Kai Thomas Ryen Larsen, Online-Publikumsliebling Barry Meegan aus Irland. Größtes Talent wurde der Nordire Graeme R. Williamson, der das Publikum mit einer Feuershow verzauberte. Stylisten und Fotografen wählten den Niederländer Stefan Onland zum „Mister Fotogen“. Eine Freikarte fürs Finale bekamen der Bulgare Deyan Kolev, Dempsey aus Gran Canaria, der Ungar Tomás Gáspás, der Brite Tom Jones, Steve Grech aus Malta und Matthew Jones aus Wales.

Der österreichische Teilnehmer Michael Fröhle schaffte es nicht ins Semifinale, dafür durfte er bei der Schlussveranstaltung Goodie-Bags einer österreichischen Gay-Marketing-Firma verteilen.