FPÖ degradiert Homo-Hasser Klement

Knalleffekt bei den Freiheitlichen: Der stellvertretende FPÖ-Chefs Karl-Heinz Klement, der wegen seiner Äußerungen zu „Gender-Wahnsinn“ und Homosexualität immer wieder in die Schlagzeilen geraten ist, wurde offenbar degradiert: In Kärnten wurde Klement auf der Landesliste für die Nationalratswahl von Platz 1 auf Platz 4 zurückgereiht.

Für diese Rückreihung haben 34 von 35 Mitgliedern gestimmt, sagte der Kärntner Landesparteiobmann Franz Schwager am Dienstag in Wien. Damit hat einzig Klement selbst dagegen gestimmt.

Dass die umstrittenen Äußerungen Klements über „Gender-Wahnsinn“ und Homosexualität als „Kultur des Todes“ ein Grund für die Degradierung sind, bezeichnete Schwager als „möglich“. Das sei im Vorstand so aber nicht besprochen worden. Damit hat der Parteichef Heinz Christian Strache die zuvor von der Kärntner Partei erstellte Liste mit Klement an der Spitze korrigiert.