Dinkhauser: Ja zu Homo-Ehe und Adoption

Für Bewegung im Wahlkampf sorgt derzeit der Tiroler ÖVP-Rebell Fritz Dinkhauser: Nachdem er bei der Tiroler Landtagswahl aus dem Stand mit 19 Prozent der Stimmen zweitstärkste Partei geworden ist, will er nun auch bei der Nationalratswahl antreten. Und ist in einigen Punkten liberaler als seine Ex-Partei.

So sagt er in einem Interview mit der Tageszeitung „Kurier“ vom Wochenende zur Homo-Ehe: „Ich habe damit kein Problem. Das ist eine Rechts-, keine Glaubensfrage. Es kann auch bei der Adoption nicht sein, dass man sagt, ein Mann oder zwei Männer oder zwei Frauen können kein Kind großziehen.“

Damit fischt auch Dinkhauser im Pool der Parteien, die um die Stimmen von Lesben, Schwulen und deren Freunde werben. Während zu Beginn des Wahlkampfes diese Zielgruppe nur von SPÖ und Grünen beworben wurde, gibt es mittlerweile mit dem Liberalen Forum und der Liste Dinkhauser offenbar vier Parteien, die es auf die Stimmen von Schwulen und Lesben abgesehen haben.

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