Aids-Konferenz in Wien: Vorbereitungen beginnen

Gleich nach dem Ende der 17. Welt-Aids-Konferenz in Mexico-Stadt beginnen die Vorbereitungen für die nächste Welt-Aids-Konferenz, die in zwei Jahren in Wien stattfinden wird. Die Veranstaltung wird etwa 25.000 Experten aus Wissenschaft, Politik und Community nach Wien bringen.

Diese Kombination aus allen Bereichen macht die Konferenz so einmalig, erklärt Elke Schlitz, Geschäftsführerin der Aids Hilfe Wien. Sie war bei dem Megakongress in Mexiko dabei. Bis zum Kongress in Wien muss noch viel getan werden: „Um den globalen Zugang zu Prävention und Therapie endlich möglich zu machen, und dadurch die Pandemie eindämmen zu können, müssen die Diskriminierung und Kriminalisierung von Drogengebrauchern ebenso wie von Prostituierten und Homosexuellen, und die Gewalt gegen Frauen ein für alle Mal beendet werden“, erklärt Schlitz.

Gemeinsam mit Oberärztin Brigitte Schmied, der Präsidentin der Österreichischen Aidsgesellschaft, Clemens-Martin Auer vom Gesundheitsministerium und Dennis Beck, dem Obmann

der Aids Hilfe Wien, nahm sie in Mexiko die Glaskugel, die von einem Veranstalterland an das nächste weitergegeben wird, entgegen. Schlitz: „Diese Glaskugel ist das Symbol für den Auftrag, die Welt-Aids-Konferenz zu einem erfolgreichen Ereignis zu machen. Ein Auftrag, den wir gerne und voller Enthusiasmus annehmen. Die Vorbereitungen haben bereits begonnen.“