Burn Out – US5-Sänger Chris Watrin steigt aus

Eine Boyband-Idylle gerät ins Wanken: Fast ein Jahr nach dem Ausstieg von Michael „Mikel“ Johnson wirft jetzt auch Chris Watrin das Handtuch bei US5. Der 20-jährige Kölner leidet unter dem Burn-Out-Syndrom: Letztes Wochenende war er nach einem Auftritt in Düsseldorf in seiner Garderobe zusammengebrochen. Jetzt gab er bekannt, dass er aus gesundheitlichen Gründen aus der Band aussteigt. Der Arzt hatte ihm die sofortige Beendigung seiner Musikkarriere nahegelegt, Chris Watrin wird sich außerdem in psychiatrische Behandlung begeben.

In einem Interview mit der „Bild“-Zeitung erklärt er, dass er schon seit Monaten keine Freude mehr empfinden konnte, kaum aus dem Bett kam und sich kraftlos und leer fühlt. „Irgendwann habe ich nur noch eine Rolle gespielt. Ich hatte keine sozialen Kontakte. Da war niemand, dem ich mich öffnen konnte.“ Seine Bilanz nach drei Jahren US5: „Ich will nie wieder Musik machen“.

Es ist nicht der erste Ausstieg eines Mitglieds von US5. Im Oktober 2007 ist der 21-jährige Michael Johnson aus der Band ausgestiegen. „Wann auch immer Fans mich gefragt haben, ob alles in Ordnung sei, habe ich sie beruhigt.“, sagte er damals. Doch auch um die anderen Bandmitglieder gibt es Gerüchte: So soll Izzy Gallegos ein Drogenproblem haben, was vom Management der Band heftig bestritten wird.

Und der 19-jährige Richie Stringini war 2006 von einem Mann erpresst worden, der mit einem Fotohandy Aufnahmen in der Herrentoilette des Berliner Clubs Sage gemacht hat. Diese zeigen scheinbar sexuelle Handlungen, was Stringini bestreitet: Der Bild-Zeitung erklärte er, ihm sei nur schlecht gewesen, und der Freund habe ihm nur geholfen, sich zu übergeben. Gleichzeitig stritt er ab, schwul zu sein.

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