ÖVP gibt SPÖ Schuld am Scheitern der Homo-Ehe

Im Kampf um jede Stimme geht es der ÖVP nun offenbar auch um Lesben und Schwule. Das geht aus den Antworten für das GGG.at Wahlspecial „Fünf Fragen“ hervor.

Besonders attraktiv mache die Partei für Lesben und Schwule, dass sie Schenkungs- und Erbschaftssteuer abgeschafft haben. „Ein Bereich, in dem Lesben und Schwule diskriminiert waren“, heißt es in der Antwort. Dass die ÖVP zu den Verhinderern einer Eingetragenen Partnerschaft für gleichgeschlechtliche Paare gehört, will man in der schwarzen Parteizentrale nicht so sehen. Die Begründung, warum es kein Partnerschaftsgesetz gibt, ist eine andere: „Mit der Doppelspitze Gusenbauer-Faymann und deren Kapitulation vor dem Boulevard war die SPÖ aber nicht mehr regierungsfähig. Nichts ging mehr“, heißt es in der Antwort. Bei der Frage einer Adoption durch gleichgeschlechtliche Paare bleibt die ÖVP bei ihrem Nein.

Ob auch Lesben und Schwule auf der ÖVP-Liste kandidieren, weiß die Partei übrigens – zumindest offiziell – nicht.

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  • GGG.at Schwerpunkt Wahl ’08: Fünf Fragen