Fastfood-Kette feuert Porno-Jungstar

Bei ihren Sandwiches ist die US-Fastfoodkette Subway stolz auf ihre 6-Inch-Riesen – bei ihren Mitarbeitern offenbar nicht: In einer Filiale in St. Louis im amerikanischen Bundesstaat Missouri wurde der 22-jährige Kurt Wild gefeuert, weil er in Schwulenpornos mitgespielt hat.

Wild ist unter anderem bei Freshman und Buckshot vor der Kamera gestanden. Dabei war er stets passiv. Ein Kunde, der ihn erkannt hat, hat sich bei der Geschäftsführung über den jungen Pornostar beschwert – und er wurde entlassen. Dem amerikanischen Portal BGay.com warf Wild seinem Ex-Arbeitgeber Doppelmoral vor: „Ich sollte das Recht haben, überall zu arbeiten und nicht wegen einer schwulen Sache diskriminiert zu werden. Wenn ich ein Mädel wäre oder Hetero-Pornos gedreht hätte, wäre es wohl in Ordnung gewesen.“

Es ist nicht das erste Mal, dass Subway wegen der Kündigung eines Mitarbeiters unangenehm auffällt: Im Jahr 2006 hatte ein Restaurant in Nevada einen Mitarbeiter gefeuert, weil er HIV-positiv war. Der Ex-Angestellte klagte und einigte sich mit der Kette außergerichtlich. Es ist nicht bekannt, wie viel Schmerzensgeld er erhalten hatte.