Fürstin Gloria: „Es gibt keine Schwulen“

Und wieder sorgt die ehemalige Deutsche Punk-Fürstin Gloria von Thurn und Taxis mit ihren Thesen über Homosexualität für Schlagzeilen. Diesmal nutzt sie Deutschlands größte Sonntagszeitung, die "Bild am Sonntag" als Medium für ihre Theorien.

"Erst mal glaube ich, dass es reine Homosexualität so gar nicht gibt", bezweifelt die 48-Jährige in dem Blatt die Existenz gleichgeschlechtlicher Liebe. "Das ist eine Zeit lang modern, so wie damals bei den alten Griechen. Und dann wird daraus ein Kult gemacht." Außerdem glaube sie, auch ein homosexueller Mann könne Frau und Kinder haben.

Anschließend gibt sie sich konservativ kirchentreu: Mann kann nicht homosexuell und Christ sein, so Gloria: "Im Katechismus steht, dass ausgelebte Homosexualität falsch ist. Das ist die katholische Lehre. Ich bin katholisch, und das ist die Lehre, der wir in Treue anhängen." Würde ihr Sohn ihr aber beichten, er sei schwul, wäre das für sie "gar kein Problem": "Wir müssen versuchen, die Sünde zu meiden, aber es gelingt nicht immer", relativiert die Adelige ihre Position.