Homo-Partnerschaft: ÖVP bleibt in Debatte hart

Die Eingetragene Partnerschaft für Lesben und Schwule war eines der Themen bei der ORF-Diskussion der Spitzenkandidaten Wilhelm Molterer von der ÖVP und dem Grünen Alexander Van der Bellen. Dabei gab es keine Annäherung der Positionen.

Molterer betonte, er sei "selbstverständlich" gegen die Diskriminierung Homosexueller, aber auch gegen die völlige Gleichstellung. Adoption etwa dürfe nicht möglich sein oder auch der Einsatz von Fortpflanzungsmedizin, "weil ich das nicht für richtig halte", so der ÖVP-Parteichef.

Die Partnerschaft von Mann und Frau sei eine "wichtige Perspektive auch für die Gesellschaft", sagte Molterer und verwies auf das Pensionssystem. Damit stellte er offenbar auch unterschwellig in den Raum, dass Lesben und Schwule sich bewusst gegen diesen Teil des Gesellschaftssystems entschieden hätten.

Van der Bellen wiederum betonte, für die Grünen sei es "selbstverständlich", dass Schwule und Lesben die gleichen Rechte haben müssen.

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