HOSI Wien: Bei der Wahl „fortschrittliche Kräfte“ stärken

Die HOSI Wien eine indirekte Empfehlung für die Nationalratswahl ab: „Die letzten zwei Jahre – wie auch die 20 Jahre davor – haben es mehr als deutlich gezeigt: Mit der ÖVP gibt es nicht den geringsten Fortschritt bei der Entdiskriminierung und der rechtlichen Gleichstellung von Lesben und Schwulen“, erklärt HOSI-Wien-Generalsekretär Kurt Krickler. „Fazit einmal mehr: Von der ÖVP haben wir nichts Positives zu erwarten – genauso wenig wie von FPÖ und BZÖ.“

Deshalb ruft die HOSI Wien Lesben und Schwule auf, „die

fortschrittlichen Kräfte zu stärken, damit Österreich in Sachen Gleichstellung endlich Europareife erreichen kann“, so Vorstandsmitglied Jona Solomon.

Eine offizielle Empfehlung für eine Partei gibt es seitens der HOSI Wien nicht, sie versteht sich als „parteipolitisch unabhängige Organisation“. Trotzdem kandidiert ihr Obmann Christian Högl auf der Liste der SPÖ. „Wir wünschen ihm natürlich sehr viele Vorzugsstimmen, damit er als erster offen schwuler Abgeordneter in den Nationalrat einziehen kann“, so Krickler. Diese würde er auch brauchen – für einen fixen Einzug steht Högl zu weit hinten auf der Liste.

Die einzige Partei, die einen offen homosexuellen Kandidaten auf einem wählbaren Platz gestellt haben, sind somit die Grünen mit Ulrike Lunacek.

Links zum Thema

  • GGG.at: Schwerpunkt Nationalratswahl 2008