„ÖVP kümmert sich nicht um Schwulenrechte“

Harte Kritik für die Rolle der ÖVP gegenüber Lesben und Schwulen kommt von der SPÖ-Initiative „Sozialismus und Homosexualität“ (SoHo).

Peter Traschkowitsch, Bundesvorsitzender der SoHo: “Zumindest das Wahlangebot der Jungen Volkspartei spricht in Ansätzen davon, Diskriminierung abzubauen. Wie dies allerdings geschehen soll, wird nicht gesagt. Das und die Erfahrungen der letzten Jahre zeigen eindeutig und glasklar, dass die ÖVP für die Belange und Bedürfnisse von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender-Personen absolut nichts übrig hat. Im Gegenteil: die ÖVP tritt mit ihrer homosexuellenfeindlichen Politik den Betroffenen immer und immer wieder mitten ins Gesicht”, so Traschkowitsch.

Dass die ÖVP jetzt versucht, sich als weltoffen zu präsentieren, ärgert den SoHo-Chef: “Zur Erinnerung: die Perspektivengruppe unter der Leitung von Josef Pröll wollte die Eingetragene Partnerschaft nach Schweizer Vorbild. Molterer versprach dies 1:1 umzusetzen, was natürlich nicht geschah. Willi dürfte wohl an Vergesslichkeit bedingt durch den Stress aufgrund seiner schlechten Umfragewerte leiden”, so Traschkowitsch.

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