San Francisco und Sydney: Die besten Orte für Schwule

Der beste Ort für Schwule ist San Francisco. Das berichtet die britische Zeitung „Independent“, die die besten, schlechtesten und aufstrebendsten Orte für Homosexuelle gekürt hat.

San Francisco ist für die Autoren deshalb Nummer eins, weil sich die Stadt bereits seit Jahrzehnten für die Rechte von Lesben und Schwulen einsetzt und Gleichstellungsprogramme erlassen hatte, bevor andere Teile der Welt überhaupt die Notwendigkeit erkannt hatten. Die Homo-Ehe in Kalifornien war ein weiterer Grund für den vordersten Platz auf der Liste.

Dahinter liegen das australische Sydney und New York. Die restlichen sieben Plätze der Top Ten belegen europäische Städte: Mykonos in Griechenland, Paris, Barcelona, Amsterdam, London, Kopenhagen und Berlin.

Berlin sei wieder zu dem Glanz der 20er Jahre zurückgekehrt, meinen die Autoren. Das erste rein schwule Pflegeheim und ein offen schwuler Bürgermeister, der die Stadt seit Jahren regiert, imponiert dem „Independent“ auch.

Die meisten Fortschritte gab es laut „Independent“ in Neu-Dehli, wo es heuer erstmals eine Parade gegeben hat. Ebenso wächst die Szene im chinesischen Shanghai, dem kubanischen Havanna, Kapstadt in Südafrika oder Tel Aviv, dem Mekka für Schwule im Nahen Osten.

Auf der Liste der schlechtesten Länder für Schwule stehen alte Bekannte: Saudi-Arabien und der Iran, die Homosexualität noch immer mit dem Tod bestrafen, Jamaika, Afghanistan und Nigeria.