Google kämpft für Homo-Ehe

Einen ungewöhnlichen Verbündeten haben die Homo-Aktivisten in Kalifornien bekommen, die gegen einen Verfassungszusatz („Proposition 8“) kämpfen, der die Ehe zwischen gleichgeschlechtlichen Paaren in der Verfassung verbieten soll. Das kalifornische Volk stimmt darüber zeitgleich mit der Präsidentenwahl ab.

Jetzt stellt sich der Internet-Gigant Google auf die Seite der Befürworter der Ehe für Lesben und Schwule.

Google-Mitgründer Sergey Brin erklärte im offiziellen Firmen-Blog: „Wegen der gruseligen und diskriminierenden Auswirkung des Referendums auf so viele unsere Arbeitnehmer, hat sich Google entschlossen, Propisition 8 öffentlich abzulehnen. Während wir die unterschiedlichen starken Gefühle auf beiden Seiten respektieren, sehen wir das Thema als Frage der Gleichberechtigung an. Wir hoffen, dass die kalifornischen Wähler in dem Referendum mit ’nein‘ stimmen werden – wir sollten niemandem die Grundrechte wegnehmen. Egal, welche Sexualität eine Person hat, jeder sollte den Menschen heiraten dürfen, den er liebt.“, so Brin.

Normalerweise äußert sich Google nicht zu gesellschaftspolitischen Themen.

Immer mehr Firmen in den Vereinigten Staaten sprechen sich für die Gleichbereichtigung von Schwulen und Lesben aus, auch wenn ihnen dann ein Boykott konservativer Firmen wie „Focus on the Family“ droht.