Langzeitarbeitsloser Hetero will Schwulenbar verklagen

Seit drei Jahren will niemand den 32-jährigen Karl A. aus Köln anstellen. Auch, wenn er heterosexuell ist und eine Freundin hat, bewarb sich der gelernte Koch in einer Schwulenbar in der Nähe von Köln. Immerhin besitzt er nach eigenen Angaben „einiges an Erfahrung im Service“. Da er den Job nicht bekommen hat, will er jetzt klagen. Seiner Meinung nach wurde er als Hetero wegen seiner sexuellen Orientierung diskriminiert. Das berichtet das christlich-konservative Online-Portal „DCRS online“.

„Als ich auf die Frage, ob ich denn selbst auch schwul sei, sagte, dass ich hetero bin und eine Freundin habe, bekam ich den Job nicht“, berichtet er „DCRS online“ empört. Was für Lokalbesitzer Fred B. Sinn macht: „Ich hatte Angst, dass er sich dann vielleicht ständig dumm angemacht fühlt“, erklärt der Lokalbesitzer dem Internet-Portal.

Der abgewiesene Koch sieht die Situation anders: „Ich werde den Chef des Lokals wegen Diskriminierung verklagen. Es kann ja wohl nicht sein, dass Diskriminierung nur umgekehrt gilt“, gibt sich der Langzeitarbeitslose kämpferisch. Ob die Klage Aussicht auf Erfolg hat, steht nicht fest.