Obama hört auf schwulen Bischof

Mit dem Machtwechsel im Weißen Haus geht auch eine geistliche Wende einher. Der künftige Präsident Barack Obama hat beschlossen, den offen schwulen Bischof Gene Robinson zu einem seiner geistlichen Berater zu ernennen.

Die Weihe Robinsons zum anglikanischen Bischof von New Hampshire war einer der Gründe, warum sich konservative Anglikaner immer stärker von ihren liberalen Glaubensbrüdern entfernen.

Obama hat während des Wahlkampfs nach Angaben der Londoner „Times“ dreimal den Rat von Robinson eingeholt. Obama habe ihn dabei seiner Unterstützung für das Streben von Schwulen und Lesben nach völliger Gleichstellung versichert, sagt Peter LaBarbera, Präsident der homo-feindlichen Organisation „Amerikaner für die Wahrheit über Homosexualität“.

Robinson betrachtet Homosexualität als Teil des christlichen Lebens. Bibeltreue Christen könnten das nicht akzeptieren, so LaBarbera.