SoHo will rasches Lebenspartnerschaftsgesetz

Auch, wenn das Schicksal über die Eingetragene Partnerschaft für Lesben und Schwule fest in der Hand der konservativen Kräfte innerhalb der ÖVP scheint, ist die Initiative „Sozialdemokratie und Homosexualität“ (SoHo)optimistisch: „Zum ersten Mal in der Geschichte Österreichs ist in einem Regierungsprogramm verankert, dass es ein Partnerschaftsgesetz für Lesben und Schwule geben soll. Ein Gesetz, das für gleichgeschlechtliche Paare eine umfassende rechtliche Absicherung und Gleichstellung bringt, ist ein wichtiger Schritt, zumal Österreich im internationalen Vergleich hier völlig nachhinkt“, erklärt SoHo-Bundesvorsitzender Peter Traschkowitsch.

Traschkowitsch bekräftigt auch die Forderung der Community, das im Regierungsprogramm verankerte Partnerschaftsregister auf dem Standesamt anzusiedeln. „In den letzten Jahren ist genug gestritten worden: Österreichs Lesben und Schwule wollen endlich Taten sehen!“ so Traschkowitsch. Politisches Ziel der SoHo bleibt auch weiterhin eine völlige Öffnung der Ehe für Lesben und Schwule.

In den folgenden Monaten möchte sich die SoHo außerdem verstärkt für Regenbogenfamilien und Adoptionsvarianten einsetzen sowie das Fortpflanzungsmedizingesetz thematisieren.