USA werden homo-freundlicher

Immer mehr Amerikaner befürworten, dass Lesben und Schwule Eingetragene Partnerschaften eingehen und im Militär dienen können. Das geht aus einer Umfrage hervor, die die „Gay and Lesbian Alliance Against Defamation“ (GLAAD) in Auftrag gegeben hat.

Drei Viertel der mehr als 2.000 Befragten waren für die Einführung von Eingetragenen Partnerschaften – etwas mehr als bei einer ähnlichen Umfrage im Vorjahr. Für eine volle Öffnung der Ehe ist allerdings nur knapp die Hälfte der Befragten.

Zwei Drittel der Befragten unterstützen auch offen lebende Schwulen und Lesben im US-Militär: Seit 1993 gilt dort die „Don’t ask, don’t tell“-Regel, nach der Homosexuelle nicht dienen dürfen, Vorgesetzte aber auch keine Fragen nach der sexuellen Orientierung stellen dürfen. Der designierte US-Präsident Barack Obama möchte dieses Verbot kippen.