Kaifornien: Lesbe von vier Männern vergewaltigt

Weil sie eine Regenbogenflagge auf ihrem Auto hatte, wurde eine 28 Jahre alte Frau in der Nähe von San Francisco von vier Männern wiederholt vergewaltigt und dann nackt zurückgelassen.

Ein Sprecher der Polizei von Richmaond sagte, die Frau wurde am 13. Dezember von vier Männern angepöbelt, als sie aus dem Auto stieg. Die Männer im Alter zwischen 19 und 30 Jahren machten „Kommentare, die zeigten, dass sie ihre sexuelle Orientierung kennen“, so Mark Gagan von der Polizei.

Das 45 Minuten dauernde Martyrium begann, als die Frau die Straße überqueren wollte, und einer der Männer sie dabei mit einem stumpfen Gegenstand schlug. Sie zwangen die Frau, die offen lesbisch mit ihrer Partnerin lebt, sich auszuziehen und vergewaltigten sie. Als sie dabei gestört wurden, zwangen die Täter ihr Opfer auf den Rücksitz ihres Autos und fuhren zu einem ausgebrannten Wohnhaus. Dort vergewaltigten sie die Frau erneut mehrmals, nahmen ihre Geldbörse und fuhren mit ihrem Auto davon. Die Frau ließen sie nackt zurück. Sie konnte einen Anrainer um Hilfe bitten und kam in ein Krankenhaus.

Für eine Ergreifung der Täter hat die Polizei von Richmond eine Belohnung von 10.000 Dollar ausgesetzt. Das Opfer hat sich die Spitznamen von zwei ihrer Peiniger gemerkt: „Blue“ und „Pato“, so die Behörden.

Die Zahl der Hassverbrechen, die wegen der sexuellen Orientierung ihrer Opfer verübt werden, steigt in den USA an: So wurden letztes Jahr nach Informationen des FBI 1460 Fälle gezählt, die Dunkelziffer dürfte aber weit höher liegen.