FPÖ-Mölzer poltert gegen Grundrechte für Lesben und Schwule

Wieder setzt der freiheitliche EU-Abgeordnete Andreas Mölzer seine Hasstiraden gegen die EU fort. Diesmal hat der Bericht zur Lage der Grundrechte in der Europäischen Union Mölzers Zorn erregt.

„Dieser Bericht hat nichts mit Grundrechten zu tun, sondern ist ein Glaubensbekenntnis der politisch korrekten Moral- und Sittenwächter in der EU“, beginnt Mölzer heute eine Aussendung.

Außerdem richtet sich der Bericht für Mölzer gegen die „Völker Europas“, weil er auch Lesben und Schwulen ihre Grundrechte zugesteht: So sfürchtet der Freiheitliche, dass „Staaten, welche noch nicht die Ehe oder eingetragene Partnerschaften für Homosexuelle eingeführt haben, dazu gezwungen“ werden. Mölzer weiter: „Die Familie als Keimzelle der Gesellschaft soll marxistischen Vorgaben folgend abgeschafft werden. Und der Versuch, undemokratisch durch die Hintertür den Mitgliedsstaaten homosexuelle Partnerschaften aufzudrängen, ist wohl ein Vorgeschmack dessen, was bei Umsetzung des Lissabonner Vertrages blüht.“, so Mölzer.

Dabei ist Mölzer unter anderen Umständen mehr Rechten für Lesben und Schwulen durchaus angetan: Wenn er die Menschenrechtssituation in der Türkei anprangert, um ihren EU-Beitritt zu verhindern, sendet der freiheitliche Europaparlamentarier seine Stellungnahme regelmäßig mit dem Schlagwort „Homosexualität“ aus, zuletzt am 9. Jänner über das Originaltextservice der Austria Presse Agentur.