ÖVP über Homo-Ehe: „Zeremonie geht zu weit“

Einen Zick-Zack-Kurs rund um die Eingetragene Partnerschaft für Lesben und Schwule in Österreich fährt derzeit ÖVP-Generalsekretär Fritz Kaltenegger. Hat der ehemalige Bauernbund-Direktor in einem Interview mit dem ORF-Radio noch gemeint, dass die Frage einer Zeremonie am Standesamt noch nicht geklärt ist, gibt er sich gegenüber der Tageszeitung „Der Standard“ konservativer.

So sagt Kaltenegger im Interview über die Homo-Ehe: „Was wir an Rückmeldungen bekommen ist es so, dass die Frage nach einer Zeremonie am Standesamt zu weit geht. Aber man soll der Diskussion nicht vorgreifen.“

Zumindest in der Sache scheint der schwarze General einige weiter zu sein als einige seiner Parteikollegen, wenn es um die Rechte von Schwulen und Lesben geht: „Das Ziel muss volle rechtliche Gleichstellung sein, aber trotzdem muss man der Ehe eine entsprechende Wertschätzung entgegenbringen“, so Kaltenegger weiter.