Boy George: Autogramme statt Prügel

Boy George hat die ersten Tage im Gefängnis gut verbracht. Für seine Sicherheit wurde eigens ein eigener Gefangener abgestellt: Ein Jamaikaner soll dafür sorgen, dass dem offen schwulen Ex-Popstar während der Haft nichts passiert. Entlohnt wird er nach Angaben von Boulevardzeitungen dafür mit Zigaretten.

Doch bis jetzt dürfte es noch keine Angriffe gegen den Künstler gegeben haben. Im Gegenteil – auch im Gefängnis ist der Künstler beliebt. „Mithäftlinge pilgern zu seiner Zelle“, so ein Insasse in der Tageszeitung „Mirror“.

Und er ist hinter Gittern bescheiden: „Er stellt sich mit seinem richtigen Namen George O’Dowd vor.“, erzählt der Insasse weiter. Allerdings sollen einige Mithäftlinge trotzdem auf den Sänger neidisch sein, weil er Küchendienst machen darf. Diese Arbeit gibt es normalerweise erst nach Wochen guter Führung.

Boy George wurde Ende letzter Woche zu 15 Monaten Haft verurteilt, weil er einen Callboy in seiner Wohnung mit Handschellen an eine Wand gefesselt hatte.