Zu homofreundlich: US-Konservative boykottieren Pepsi

Fundamentale Christen in den USA haben einen neuen Feind: Diesmal ist es der Getränkehersteller Pepsico. Die Pepsi-Mutter ist den konservativen Hardlinern der „American Family Association“ (AFA) zu homofreundlich. Nachdem der Konzern die Aufforderung der AFA, sich nicht mehr für die Rechte von Lesben und Schwulen zu engagieren, abgelehnt hat, rufen die religiösen Hardliner nun zum Boykott auf.

Die AFA stört besonders, dass Pepsi in den letzten Jahren rund eine Million Dollar an verschiedene Homo-Gruppen gespendet hat, darunter die „Human Rights Campaign“ sowie „Parents, Families And Friends Of Lesbians And Gays“. Außerdem stört die Konservativen, dass Pepsi-Mitarbeiter verpflichtend zu einem Diversity-Training müssen. Dabei lernen die Mitarbeiter, verschiedene ethnische Hintergründe oder sexuelle Orientierungen als Chance für das Unternehmen zu sehen.

Die AFA ist eine der größten konservativen christlichen Gruppen in den USA. Sie verbreitet ihre Propaganda über etwa 180 Radiosender. In der Vergangenheit haben sich große Firmen immer wieder den Boykottaufrufen der AFA gebeugt.