Drogensüchtige Mutter wollte keine schwulen Adoptiveltern

In Schottland hat die Adoption von zwei Kindern durch ein schwules Paar heftige Kontroversen ausgelöst. Jetzt hat sich auch die leibliche Mutter zu Wort gemeldet.

Ihr wurden die Kinder entzogen, weil sie heroinsüchtig ist. Der Tageszeitung „Daily Mail“ sagte sie, jetzt clean zu sein. Dabei erzählte sie der Zeitung, dass es den beiden Kindern – vier und fünf Jahre alt – offenbar bei dem schwulen Paar gut geht: „Der Sozialarbeiter hat mir erzählt, dass die Kinder gut mit ihnen auskommen. Meine Tochter hat dem Sozialarbeiter offenbar gesagt: ‚Komm und schau dir mein Prinzessinnen-Bett an‘ – ich bin am Boden zerstört.“

Auch, wenn sie sagt, kein Problem mit Homosexuellen zu haben, gefällt ihr die neue Umgebung ihrer Kinder nicht: „Unter keinen Umständen will ich, dass meine Kinder an schwule Männer vergeben werden. Ich wollte, dass sie eine Mutter und einen Vater bekommen. Sie können mir nicht erzählen, dass die einzigen Menschen, die sich in der Umgebung von 60 Meilen um meine Kinder kümmern können, zwei schwule Männer sind“. Das Sozialamt hat ihr erklärt, dass das schwule Paar die besten Adoptiveltern seien, die zur Verfügung standen. „Ich kann das kaum glauben“, sagt die drogensüchtige Mutter.