[Video] Leiche zerstückelt: Waren Täter und Opfer ein Paar?

Der brutale Mord an Markus Schindlbeck, dessen Leiche zerstückelt wurde, könnte auch eine Beziehungskomponente haben. Schindlbeck und sein mutmaßlicher Mörder, Heiko K., dürften sich besser gekannt haben. Das berichten Zeitungen.

So zitiert die Münchner „Abendzeitung“ einen ehemaligen Kollegen der beiden: „Dass Markus schwul war, haben wir gewusst. Zwischen ihm und Heiko war mehr als Männerfreundschaft.“ Die Zeitung berichtet auch, dass das Gasthaus des 39-Jährigen in St. Marienkirchen bei Schärding offenbar schlecht lief. „Um an Geld zu kommen, hat der Heiko K. offenbar versucht, eine alte Liebe aufzuwärmen. Als das misslang, wurde er zum Mörder.“, schreibt die „Abendzeitung“.

Die „Kronen Zeitung“, Österreichs größte Tageszeitung, berichtet, dass sich die beiden über eine Internetplattform kennengelernt haben. Das widerspricht allerdings den bisherigen Berichten, nach denen die beiden Männer vor Jahren als Köche im selben Lokal in Schloß Nymphenburg arbeiteten. Ob die beiden allerdings über das Internet Kontakt hielten, kann nicht ausgeschlossen werden.

Die ebenfalls in München erscheinende „tz“ will eine sexuelle Beziehung zwischen Täter und Opfer nicht bestätigen. Und auch die „Bild“-Zeitung gibt sich in diesem Punkt zurückhaltend: „Kollegen vermuteten damals, dass es zwischen den beiden Männern ein Techtelmechtel gegeben habe“, schreibt das Boulevardblatt.

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