DFB kämpft konkret gegen Homphobie

Der Deutsche-Fußballbund (DFB) will konkret gegen Homophobie im Fußball vorgehen. Das berichtet „Pride1“, ein Radiosender für Schwule, Lesben und deren Freunde.

So sollen Aktionen während Länderspielen oder der Frauen-WM 2011 geplant sein. Beschlossen wurden die Maßnahmen bei einem Treffen zwischen dem DFB, schwul-lesbischen Fanclubs, der European Gay and Lesbian Sport Federation und dem Come-Together-Cup.

Außerdem will der DFB Mitarbeiter des Verbands und der Vereine motivieren, sich öffentlich gegen Schwulen- und Lesbenfeindlichkeit auszusprechen. Stadionsprecher, Fan- und Sicherheitsbeauftragte sollen in diesem Punkt stärker sensibilisiert werden. „Natürlich können diese Projekte nur der Anfang sein“, sagt Christian Deker, Sprecher der schwul-lesbischen Fanclubs, gegenüber „Pride1“. Der DFB habe sein Gesprächsangebot mehr als eingelöst, sagt Deker weiter: „Wenn der DFB nur ein Drittel der Projekte tatsächlich verwirklicht, ist das schon beachtlich. Wichtig ist, dass es der DFB nicht bei guten Worten belässt“.