Nach Kirchenkrise: Grüne eröffnen „Unheil-Bar“

Mit ihrer Aussage, Homosexualität sei heilbar, haben sich österreichische Bischöfe in den letzten Tagen in die Nesseln gesetzt. Und wer den Schaden hat, braucht sich um den – in diesem Fall Grünen – Spott nicht zu sorgen.

Die Grünen Wien und die Grünen Andersrum stellen nämlich morgen, am 20. Februar, zwischen 10.30 und 14.00 Uhr am Stephansplatz eine „Unheil-Bar“ auf. Neben heißen alkoholfreien Getränken gibt es dort auch gratis Buttons und fair produzierte T-Shirts mit den Aufdrucken „unheilbar lesbisch“, „unheilbar schwul“ sowie „unheilbar hetero“.

Marco Schreuder, offen schwuler Gemeinderat und Sprecher der Grünen Andersrum: „Nach der unseligen innerkirchlichen Debatte, ob Homosexualität nun eine Krankheit sei oder nicht, ist der Staat und die Stadt Wien gefordert. Gerade jetzt ist es wichtig aufzuklären und offensiv darzustellen, dass Homosexualität eine ganz normale und gesunde Entwicklungsform ist. Das wollen wir den PassantInnen auch verdeutlichen, dafür stehen wir in persönlichen Gesprächen zur Verfügung.“

Auch Schreuder selbst wird hinter der „Unheil-Bar“ stehen.