US-Senator: „Homo-Aktivisten sind gemeine Scheisser“

Während der Gouverneur von Utah versucht, mit der Einführung der Eingetragenen Partnerschaft für Lesben und Schwule zu punkten, fällt ihm einer seiner Senatoren in den Rücken: Der Republikaner Chris Buttars erklärte in einer Fernseh-Dokumentation, Schwule seien „wahrscheinlich die größte Bedrohung“ für Amerika und den Rest der Welt.

In einer Dokumentation sagt er: „Es ist viel schlimmer als früher: Sodom und Gomorrha waren ein lokales Ereignis. Das hier ist weltweit.“ Buttars setzt dabei auch Lesben und Schwule mit islamischen Fundamentalisten gleich. „Homosexualität wird immer eine sexuelle Perversion bleiben. Und wenn man das sagt, flippt jeder aus. Das ist mir aber egal.“ Schwule Aktivisten wollten eigentlich keine „Gleichheit“, sondern „Überlegenheit“, so Buttars: „Sie wollen darüber sprechen, wie man nett sein soll. Aber die sind die gemeinsten Scheißer, die mir je begegnet sind.“, erklärt der Senator seine Theorien zum Thema Homosexualität.

Dieses Verhalten spiegelt sich auch wider, wenn es um Anti-Diskriminierugs-Gesetze geht: Ich habe jedes derartige Gesetz gekillt, das in den vergangenen acht Jahren eingebracht wurde“, prahlt Buttars in der Dokumentation. Der letzte Versuch, in Utah Diskriminierungen zu verhindern, scheiterte erst letzte Woche.

Das Perverse an Homosexualität liegt in Utah offenbar aber auch im Einflußbereich von Buttars: Er steht der „West Ridge Academy“ vor, einem Mormonen-Umerziehungslager für Burschen, das unter dem Namen „Utah Boys Ranch“ erst vor wenigen Wochen in die Schlagzeilen geraten ist: Die Zöglinge sollen dort missbraucht worden sein – körperlich und sexuell.