[Galerie] Bürger Lars Dietrich spielt schwulen Rapper im ZDF-Krimi

Einen Gastauftritt als schwuler Rapper hat der deutsche Popmusiker und Comedian Bürger Lars Dietrich in der ZDF-Krimiserie „SOKO 5113“, für die gerade die Folgen der 32. Staffel abgedreht werden.

In der Episode „Tod im Regenbogen“ spielt Dietrich den Gangster-Rapper Dave „D-Stroy“ Denning, der von Paparazzo Xaver Leitberger ausgerechnet mit einigen Callboys in flagranti erwischt und abgelichtet wird. Kurz darauf liegt der Fotograf tot in seiner Wohnung. Unter Mordverdacht gerät aber nicht nur der Rapper, sondern auch der Sohn des Paparazzo…

Die ungewöhnliche Rolle als schwuler Rapper hat Bürger Lars Dietrich sehr gereizt: „Besonders faszinierend fand ich den krassen Gegensatz zwischen dem Image eines harten Gangster-Rappers und dem Thema Homosexualität, das ja eigentlich in dieser Scheinwelt völlig tabu ist.“ Ein konkretes Vorbild habe er dabei aber nicht gehabt, versichert er den Journalisten. „Ich habe mich einfach der gängigen Klischees bedient“, so Dietrich.

Bei den Dreharbeiten hatte er viel Spaß: „In einer Szene sitze ich mit vier nackten Jungs im Whirlpool. Das war ein sehr merkwürdiges Erlebnis, bei dem wir viel gelacht und rumgealbert haben. Vor lauter Lachen ist uns ständig der Kaviar, mit dem ich gefüttert werden sollte, ins Wasser gefallen. Ich bin sehr gespannt darauf, wie das später auf dem Bildschirm aussieht…“

Privat ist er übrigens mit Türkiz Talay liiert, einer deutschen Schauspielerin türkischer Abstammung. Sie lernten sich 2002 kennen und haben einen 17 Monate alten Sohn.