Auch UEFA gegen Homophobie im Fußball

Die Allianz, die schwule Fußballer unterstützen möchte, wird offenbar immer größer. So hat nun auch Michel Platini, der Präsident des europäischen Fußballverbandes UEFA, klargemacht, dass er Homophobie im Fußball nicht tolerieren will. Das berichtet die Vereinigung schwul-lesbischer Fußball-Fanclubs auf ihrer Homepage.

In einer Rede vor dem Europäischen Parlament sagte Platini, dass Fußball ein bedeutender Faktor zur Förderung von Integration und Toleranz sei: „Der Fußball überschreitet Grenzen, überwindet Hemmnisse, der Fußball baut Vorurteile ab und bekämpft resolut Diskriminierungen überall dort, wo sie bekämpft werden müssen. Rassismus, Ausgrenzung, Sexismus und Homophobie können nicht toleriert werden.“

Welche konkreten Maßnahmen die UEFA im Kampf gegen Homophobie setzt und wie offen schwule Spieler unterstützt werden könnten, sagte Platini bei der Rede allerdings nicht.