Kanye West: „War als Schwulenfeind ein Arschloch“

Der US-Rapper Kanye West spricht seinen Kumpels ins Gewissen, wenn es um ihr Verhalten gegenüber Lesben und Schwulen geht. Obwohl es Gerüchte gibt, dass einige Rap-Stars schwul sind, hat sich noch keiner geoutet, und in den Texten wird oft Gewalt gegen Schwule verherrlicht.

Anders West: In der TV-Show „VH1 Storytellers“ spricht er darüber, wie sehr ihm seine frühere Meinung zu männlicher Homosexualität leid tun würde: „Einem schwarzen Mann aus Chicago wird beigebracht, von schwulen Männern so weit wie nur möglich Abstand zu halten, weil er nicht für schwul gehalten werden will. Was würde passieren, wenn er plötzlich einem schwulen Mann begegnet? Worüber würden sie sich unterhalten? Was würde er lernen, was würde ich lernen? Ich habe gelernt, dass die Leute in Chicago falsch liegen und ich mich die ganze Zeit über wie ein Arschloch verhalten habe.“, gesteht West in der Show.

Und auch gegenüber weiblicher Homosexualität hat der Rapper ein besonderes Verhältnis: Er ist derzeit mit einer bisexuellen Stripperin liiert, die für ihn eine zweijährige lesbische Beziehung aufgab.