Online-Versand verzichtet auf Bareback-Videos

Ein amerikanischer Online-Versand hat sich entschlossen, Bareback-Videos aus seinem Programm zu nehmen. Das berichtet das Porno-News-Portal xbiz.com.

So verkauft AdamMale ab sofort keine Pornos mehr, bei denen die Darsteller Sex ohne Kondom haben. AdamMale-Chef Molly Fisher bezeichnet diesen Schritt als „Gewissensentscheidung“. Dabei geholfen hat ihm die Erkenntnis, dass man auch ohne Barebeck-Videos als Online-Porno-Händler überleben kann: „2006 sah es noch so aus, als ob die Kunden das so wollen. Wir fühlten uns dazu gezwungen“, erklärt Fisher xbiz.com. Doch die Filme waren nicht die erhofften Renner. Deshalb wurden sie jetzt aus dem Programm genommen: „Wir würden uns gerne öffentlich bei der schwulen Community und der Sexindustrie entschuldigen für diesen klaren Fehltritt in der Geschichte unserer Firma“, gibt sich Fisher reuig.

Allerdings hatte der Versand nur zwanzig Titel im Programm.

Die Entscheidung von AdamMale ist zumindest ein weiterer Schritt im Kampf gegen Bareback-Videos: So hat Porno-Produzentin Chi Chi LaRue letztes Jahr Pornolabels, die Videos ohne Safer Sex produzieren, als „verantwortungslos“ bezeichnet. In Deutschland verzichten die Bruno-Shops auf solche Videos.

Auf der Gegenseite sind in den letzten Jahren immer mehr Labels darauf umgestiegen, auch Bareback-Szenen in ihren Pornos zu zeigen.