„Stainzerbauer“-Mord: Fakten ungeklärt

Zum Tod von „Stainzerbauer“-Wirt Peter Hasler in Guatemala gibt es nun immer mehr Details – und Widerspüche.

Wie die „Steirerkrone“ berichtet, bestätigen die Behörden in Guatemala: „Es sieht ganz nach einem Gewaltverbrechen aus. Seine Wohnung muss aber erst untersucht, sein Leichnam obduziert werden“.

Das kann das Außenministerium noch nicht bestätigen: „Die näheren Umstände sind nicht bekannt“, sagt Außenamt-Sprecher Peter Launsky-Tieffenthal der „Kleinen Zeitung“.

Unklar ist auch, wann das Verbrechen stattgefunden haben soll: Der ORF Steiermark berichtet, dass die Leiche „Anfang der Vorwoche“ gefunden worden sein soll, nach Informationen der „Steirerkrone“ starb Hasler am Samstag.

Der 63-Jährige, der seine Anteile am Lokal in der Grazer Innenstadt verkauft hat, verbrachte die letzten Jahre in Guatemala City. Zunächst lebte er dort mit seinem gut 20 Jahre jüngeren Lebensgefährten, der nach einem Rosenkrieg wieder zurück in die Steiermark gezogen ist.

Die österreichische Botschaft in Mexiko City und das Honorarkonsulat in Guatemala seien mit dem Vorfall befasst, heißt es offiziell. Die österreichischen Behörden haben um den Autopsiebericht aus Guatemala ausgesucht. Das Außenministerium steht auch mit den Angehörigen in Kontakt und will bei der Überstellung des Leichnams in die Heimat behilflich sein.

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