New York will mehr lesbischwule Touristen

New York will verstärkt schwule und lesbische Touristen ansprechen. Wie das Internetportal „PinkNews“ meldet, soll eine eigene Marketing-Kampagne unter dem Titel „Die Regenbogen-Pilgerreise“ das homosexuelle Publikum anlocken.

Der Zeitpunkt, zu dem die Kampagne gestartet wird, ist kein Zufall: Diesen Juni jähren sich die Stonewall-Unruhen zum vierzigsten Mal. Dass Straßenunruhen für Szenemarketing verwendet werden findet Christine Quinn, offen lesbische Sprecherin des Rathauses, nicht sarkastisch. „Es war ein Einschnitt. Vor vierzig Jahren hat eine Gruppe von Menschen gesagt, genug ist genug. Und sie haben sich gegen Polizisten gewehrt. Sie haben sich gegen unfaire Behandlung gewehrt. Und so die moderne LGBT Menschenrechts-Bewegung geschaffen“.

Das Ziel der Kampagne ist klar: New York möchte die Top-Destination für lesbischwule Touristen werden. Im letzten Jahr waren zehn Prozent der 47 Millionen Besucher homosexuell. Bis zum Jahr 2015 möchte der New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg 50 Millionen schwule und lesbische Touristen im „Big Apple“ sehen.