Rupert Everett spottet über schwule Familienidylle

Der offen schwule Schauspieler Rupert Everett ätzt wieder – diesmal sind schwule Väter seine Zielscheibe. Gegenüber der Website „Daily Beast“ nennt er sie „egozentrisch und aufgeblasen“.

Leihmutterschaft für schwule Männer lehnt Everett ab: „Diese endlosen künstlichen Befruchtungen, die Leute mitmachen. Ich meine, wenn du ein Baby haben willst, ist das toll. Aber diese Idee von zwei schwulen Typen, die ihr Sperma in einen Cocktailshaker füllen und dann eine frustrierte Lesbe schwängern, und dann wird ihr das Kind rausgeschnitten – das ist wirklich schräg“

Wenn er Sehnsucht nach einem Kind hätte, würde er eines adoptieren oder ein Pflegekind nehmen. „Aber diese ganze Idee, aus uns schwulen Männern Eltern zu machen, ist so gefaked. Heiraten? Kinder? Bitte… Ich würde gern außerhalb des Mainstreams leben“, so Everett, der im Mai 50 Jahre alt wird.

Doch dem nicht genug, übt Everett Kritik an der Szene: „Da muss sich was ändern. Diese schrecklichen Mittelklasse-Schwestern – aus denen die Schwulenbewegung derzeit besteht – sind so ermüdend. Es geht nur mehr um Abercrombie & Fitch mit Kinderwägen“, zieht der Hollywood-Schauspieler seine Bilanz über die Community.