„Playboy“: Schwuler Mitarbeiter gemobbt?

Weil er wegen seiner Homosexualität und seinem Alter diskriminiert und entlassen worden sein soll, klagt ein ehemaliger Moderedakteur des „Playboy“ seinen ehemaligen Arbeitgeber auf vier Millionen Dollar Schadenersatz.

Der 45-jährige Joseph DeAcetis soll von seinem Chef – wie auch andere schwule Mitarbeiter – gemeinsam mit den weiblichen Angstellten als „Mädels“ bezeichnet worden sein. Nach einem Auftritt im Frühstücksfernsehen bemängelte DeAcetis Chef, dass man dessen graue Haare schon sehe – zwei Monte später wurde er gefeuert und gegen einen jüngeren heterosexuellen Mann ersetzt.

Der „Playboy“ nimmt die Anschuldigungen „sehr ernst“, erklärte eine Sprecherin. Mehr wollte sie nicht sagen, da es sich um ein laufendes Verfahren handle.