Einwohner von New York für Homo-Ehe

Ein Großteil der Bürger von New York unterstützt den Plan von Gouverneur David Patterson, die Ehe für Lesben und Schwule zu öffnen.

Bei einer Telefonumfrage des Siena College in Loudonville haben sie 53 Prozent der 682 Befragten für den Gesetzesentwurf Pattersons ausgesprochen, nur 39 Prozent waren dagegen. Besonders viele Unterstützer hat der Entwurf in New York City, bei Frauen und Befragten, die jünger als 34 Jahre sind. Wenig Unterstützer gibt es dafür unter Republikanern und Schwarzen. Bei den christlichen Wählern ist es knapp: Während 53 Prozent der Protestanten gegen das Gesetz unde 41 Prozent dafür sind, befürworten 49 Prozent der Katoliken die Homo-Ehe, 41 Prozent sind dagegen.

„Wir haben den Gesetzesentwurf vorgelegt, weil das Recht für Menschen, die verheiratet sind, 1.324 Vorteile bietet, wie die Möglichkeit, für den Ehepartner medizinische Entscheidungen zu treffen“, sagte der Gouverneur bei der Vorstellung des Entwurfs.

Wenn das Parlament des Bundesstaates den Entwurf unterstützt, könnte New York nach Connecticut, Massachusetts, Vermont and Iowa der vorerst fünfte Bundesstaat werden, in dem Homosexuelle heiraten können. Allerdings könnten dem Staat an der Ostküste noch seine Nachbarn New Hampshire und Maine zuvorkommen, wo ebenfalls über die Homo-Ehe diskutiert wird. In Kalifornien entscheiden die Richter, ob das verfassungsmäßige Verbot der Homo-Ehe durch die Wähler rechtens ist.