Todesursache des „Stainzerbauer“ bleibt ungeklärt

Der Tod des ehemaligen „Stainzerbauer“-Wirtes Peter Hasler in Guatemala bleibt ungeklärt. Wie die „Kleine Zeitung“ berichtet, konnte der Gerichtsmediziner nicht mehr eindeutig feststellen, ob die Kopfverletzungen tödlich waren, weil die Leiche bereits zu stark verwest war. Wegen der Umstände geht die Polizei von Guatemala City aber von einem Mord aus.

Seine letzten E-Mails hat der Steirer am 15. März verschickt. Sie waren sein letztes Lebenszeichen, die Behörden gehen davon aus, dass er wenig später ums Leben kam. Gefunden wurde die Leiche sechs Tage später vom Hausverwalter.

Nach Informationen der Polizei hatte Hasler in Guatemala-City seit Wochen Kontakt zu „nicht vertrauenswürdigen Personen“ im Alter von 25 bis 30 Jahren. Hier suchen die Beamten den Täter und ein Motiv – denn ein Raubmord scheint ausgeschlossen, vermutlich wurde Hasle wegen eines Racheaktes oder Beziehungsdelikts.

Mittlerweile wurde die Leiche bereits eingeäschert, ein Freund in Guatemala soll sie aufbewahren.

Der ehemalige Grazer Promi-Wirt war vor sechs Jahren nach Guatemala gezogen und hatte in Martinique am Pazifik ein Apartment-Hotel mit 15 Häusern betrieben. Wie die „Kleine Zeitung“ berichtet, verkaufte er erst vor einem halben Jahr dieses Hotel und übersiedelte in die Hauptstadt. Angeblich wollte er im Laufe des Jahres wieder nach Graz zurückkehren.