Kein rosa Täschchen mehr für Mönche

Für schwule und Transgender-Mönche in der thailändischen Provinz Chiang Rai gelten ab sofort neue Regeln, die „überladenes“ Verhalten verhindern sollen – wie das Tragen von Make-up.

Wie der Mönch Phra Maha Wudhijaya Vajiramedhi der BBC erklärte, geht es in den Richtlinien um Themen wie Rauchen, das Trinken von Alkohol, Gehen und das korrekte Aufsuchen der Toiletten. Besonders hat ihn bisher der Auftritt von schwulen und Transgender-Mönchen gestört, die, wie er erklärt, oft mit engen Kutten und rosa Handtaschen in der Öffentlichkeit zu sehen waren.

Viele sollen sogar Sex in ihrem Schlafquartier im Tempel haben – was als Sünde gilt und zum Ausschluss aus dem Tempel führen kann.

Wenn die neuen Regeln fruchten, sollen sie auch in anderen Provinzen übernommen werden.