Parlament in Maine für Homo-Ehe

Der US-Bundesstaat Maine ist der Öffnung der Ehe für Lesben und Schwule einen großen Schritt näher. Das Repräsentantenhaus des Bundesstaates hat sie mit 89 zu 57 Stimmen befürwortet. Der Senat hat den Gesetzesentwurf bereits zuvor bestätigt und muss dies jetzt nun noch einmal tun. Dann muss der Entwurf noch von Gouverneur John Baldacci unterschrieben werden.

Baldacci hat sich in der Vergangenheit gegen die Homo-Ehe ausgesprochen, zuletzt aber angekündigt, dass er sich vorstellen könnte, kein Veto gegen das Gesetz einzulegen. „Er hört sich an, was die Menschen sagen. Aber am Ende des Tages wird er das tun, was er für richtig hält“, sagt sein Sprecher David Farmer. Eine Entscheidung des Gouverneurs wird frühestens heute Abend erwartet.

Wenn das Gesetz in Kraft tritt, wäre Maine nach Iowa, Vermont, Connecticut und Massachusetts der fünfte US-Bundesstaat, in dem Lesben und Schwule heiraten können.