„Baltic Pride“ in Riga darf stattfinden

Der „Baltic Pride“, der Lesben und Schwule aus Estland, Lettland und Litauen in Riga versammelt, kann doch wie geplant morgen stattfinden. Das Verwaltungsgericht hat das Verbot der Parade aufgehoben.

Die Stadtverwaltung hatte gestern die zunächst erteilte Genehmigung für die Parade wieder zurückgezogen. Daraufhin haben mehr als die Hälfte der Stadträte von Amtsdirektor Andris Grinbergs die Wiedergenehmigung der Parade gefordert, ein Stadtrat ist deshalb vor das Verwaltungsgericht gezogen. Dieses hat das Verbot aufgehoben.

Der Baltic Pride wird gemeinsam von der lettischen Lesben- und Schwulenorganisation „Mozaika“, der litauischen „Gay League“ und der lesbischwulen Jugend Estlands organisiert. Für den morgigen Marsch werden rund 700 Teilnehmer erwartet.