FPÖ-Mölzer steht zu „Kampflesbe Lunacek“

Im Gespräch mit der Tageszeitung „Der Standard“ verteidigt FPÖ-Spitzenkandidat Andreas Mölzer die Bezeichnung „Kampflesbe“ für seine Grüne Konkurrentin Ulrike Lunacek.

„Für mich persönlich ist Frau Lunacek bekennende Lesbe – und das vertritt sie auch kämpferisch“, definiert Mölzer die in einem internen FPÖ-Papier aufgetauchte Bezeichnung, das sein Sohn Wendelin verfasst haben soll. Entschuldigen will er sich für den Stil seiner Partei nicht. „Ich habe den Ausdruck so nicht verwendet. Daher brauche ich mich nicht zu entschuldigen.“, erklärt er der „Standard“-Redakteurin.

Homosexualität gegenüber steht Mölzer prinzipiell negativ gegenüber. „Ich habe etwas dagegen, wenn Homosexualität zu einem gesamtgesellschaftlichen Vorbild hochstilisiert wird“, erklärt Mölzer im „Standard“-Interview und verweist dabei auf den am Samstag stattfindenden Life Ball.

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