„Sex and the City“-Star will Freundin heiraten

„Sex and the City“-Star Cynthia Nixon kämpft nun auch für das Recht, dass Lesben und Schwule in New York heiraten können. Als Zeichen dafür hat sie sich mit ihrer Freundin Christine Marinoni, mit der sie seit 2003 zusammen ist, verlobt.

Bei eine Kundgebung zur Einführung der Homo-Ehe am Broadway sagte sie der jubelnden Masse: „Ich muss euch ein Geheimnis verraten. Letztes Monat haben sich meine Freundin Christine und ich verlobt. Und ich habe einen wunderschönen Ring, um euch das zu beweisen“. Dann erzählte Nixon, dass ihre Freundin zwar zu Hause bleibt und sich um Nixons Kinder kümmert, wenn die Schauspielerin arbeitet, aber keine Recht hat, wenn ihr als leiblicher Mutter etwas passiert. Cynthia Nixon hat aus ihrer früheren Ehe mit Danny Mozes zwei Kinder, um die sich ihr Ex-Mann ebenfalls kümmert.

Über das Argument der Gegner der Homo-Ehe, diese würde die traditionelle Ehe zerstören, sagte die „Sex and the City“-Miranda: „Ich würde gerne wissen: Wie? Wenn wir heiraten – welchen Einfluss haben meine Freundin und ich auf sie und ihre Frau oder sie und ihren Mann, wenn sie zuhause sitzen? Ich höre auch immer wieder, das Recht, gleichgeschlechtliche Ehen zu erlauben, sei ein Angriff auf die traditionelle Ehe, und ich möchte sagen, dass nicht sie angegriffen werden, sondern wir“, gibt sich Nixon kämpferisch.

Bei der Kundgebung, die die Gesetzesinitiative von Gouverneur David Paterson zur Öffnung der Ehe unterstützen soll, bekam Nixon auch Unterstützung von ihrer Kollegin Kristin Davis. Die beiden bereiten sich gerade auf einen zweiten SATC-Spielfilm vor.