USA: Protestantische Geistliche für mehr Homo-Rechte

Eine erfreuliche Studie kommt aus den Vereinigten Staaten: Dort unterstützen evangelische Geistliche eine Verbesserung der rechtlichen Situation für Lesben und Schwule stärker als die Durchschnittsbevölkerung Das Meinungsforschungsinstitut Public Religion Research hat dazu 2.658 Geistliche von sieben der größeren protestantischen Kirchen der Vereinigten Staaten befragt.

Zwei Drittel der befragten Geistlichen sind für Gesetze, die vor homophober Gewalt oder Diskriminierung am Arbeitsplatz schützen sollen. Mehr als die Hälfte sind damit einverstanden, dass Lesben und Schwule Kinder adoptieren können. Bei der Frage nach dem Bund fürs Leben teilen sich die Meinungen aber: Ein Drittel ist für die Öffnung der Ehe, etwas weniger für Eingetragene Partnerschaften, und etwas mehr als ein Drittel gegen jede rechtliche Anerkennung homosexuelle Paare. Allerdings steigt die Anzahl der Befürworter der Homo-Ehe auf 46 Prozent an, wenn gesetzlich garantiert wird, dass Kirchen solche Zeremonien nicht durchführen müssen. 45 Prozent sind dafür, dass Lesben und Schwule ohne Einschränkung geistliche Ämter ausüben können sollen.