US-Schwule schwingen gern den Hammer

Amerikanische Lesben und Schwulen lassen sich von der Wirtschaftskrise nicht davon abhalten, ihre eigenen vier Wände zu verschönern. Zu diesem Schluss kommt eine Umfrage der Online-Agentur Socratic Technologies.

Während homosexuelle Paare mit Grundbesitz im nächsten Jahr durchschnittlich mehr als 2.000 Dollar in ihr Haus stecken wollen, sind es bei Heteros nicht einmal 1.400 Dollar. Gut ein Drittel der schwulen und lesbischen Paare will dabei die Küche modernisieren.

„Schwule und Lesben haben den Ruf, sich in Baumärkten wohlzufühlen. Diese Studie beweist, dass das so ist“, so Matt Tumminello von der schwul-lesbischen Marketingagentur Target 10, die die Studie in Auftrag gegeben hat. „Renovieren und neu einrichten ist Teil der lesbischwulen Kultur. Sogar in wirtschaftlich schlechten Zeiten hören sie nicht auf zu shoppen.“

Die Branche hat auf den Trend reagiert: So sind in den USA gerade Kücheneinrichter in den letzten Jahren vermehrt auf die schwul-lesbische Kundschaft zugegangen. Im deutschsprachigen Raum hat die Baumarktkette Hornbach mit einem schwulen Sujet für Diskussionen gesorgt, und auch OBI Österreich brachte sexy Handwerker mit nacktem Oberkörper in seine Prospekte.