„identities“-Filmfestival feiert 15 Jahre

Sein 15-jähriges Jubiläum feiert das queere Wiener Filmfestival „identities“ heuer von 4. bis 12. Juni. Mit gut 110 Produktionen ist es mittlerweile zum zweitgrößten Filmevent der Bundeshauptstadt avanciert.

Als Uraufführung ist die österreichische Doku „verliebt, verzopft, verwegen“ von Katharina Lampert und Cordula Thym zu sehen. Mit Erfolg: Nach nur vier Tagen Vorverkauf ist die Vorstellung ausvekauft, es gibt nur noch Restkarten an der Abendkassa. Neben mehrfach preisgekrönten Filmen wie „Milk“ von Gus Van Sant runden außerdem noch elf Kurzfilmprogramme sowie Klassiker wie Francois Ozons „Acht Frauen“ das Programm ab.

„Identities“ startet am 4. Juni im Gartenbaukino mit dem deutschen Coming-of-Age-Film „Mein Freund aus Faro“. Weitere Spielstätten des Festivals sind das Filmcasino, das Top Kino und erstmals auch das Cinemagic. Start der Filme ist um 18.00 Uhr, das Wochenendprogramm beginnt im Filmcasino bereits um 12.00 Uhr.

Vom Roadmovie zum Film noir, vom Krimi bis zum Musical, von romantischen Liebesgeschichten bis hin zu homoerotischer Pornografie versucht das Programm einen breiten und bunten Bogen zu spannen. Inhaltlich beleuchtet „identities“ allgemein relevante Fragen wie moderne Familienkonzepte, Beziehungen, Liebe, Zusammenleben oder Gemeinsam-Alt-Werden aus queerer Perspektive.

Außerdem thematisiert das Festival queere muslimische Identitäten und Homosexualität in der Türkei. Ein weiterer Fokus liegt heuer auf den 60er und 70er Jahren – auch, weil 2009 zum 40. Mal der Jahrestag der legendären Stonewall Riots begangen wird – dem Beginn der modernen Schwulenbewegung.

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