Kolumbianisches Gay-Radio gibt auf

Der erste kolumbianische Radiosender für Lesben und Schwule, „Radio Diversia“ musste nach nur eineinhalb Jahren seinen Betrieb einstellen. Grund dafür sind systematische Morddrohungen. Der Direktor des Senders, Carlos Serrano, sah sich durch die Drohungen sogar veranlasst, das südamerikanische Land zu verlassen.

Hinter der massiven Einschüchterungskampagne gegen Homosexuelle steht eine Gruppe namens „Organisation“. Sie besteht vermutlich aus ehemaligen Angehörigen rechtsgerichteter paramilitärischer Gruppen. In Flugblättern greift die Gruppe seit Monaten Linke, Prostituierte und Homosexuelle scharf an.