„Homo-Ehe“ auch in New Hampshire

Immer mehr US-Bundesstaaten öffnen Lesben und Schwulen die Ehe: Jetzt hat auch der Gouverneur von New Hampshire, John Lynch, angekündigt, ein Gesetz für die Homo-Ehe zu unterschreiben. Zuvor haben beide Häuser des Parlaments das Gesetz beschlossen.

Dabei war die Zustimmung zur Ehe-Öffnung in New Hampshire knapper als in als in anderen Bundesstaaten: Das Repräsentantenhaus stimmte mit 198 zu 176 Stimmen für die Öffnung, der Senat mit 14 zu 10. Zuvor hat sich das Parlament auf eine kleine Anpassung des Gesetzes geeinigt: Kirchen sind jetzt nicht verpflichtet, homosexuelle Paare zu trauen. Gouverneur Lynch hatte zuvor angekündigt, das Gesetz nur dann zu unterschreiben, wenn es diese Klausel beinhaltet.

Weiters haben kirchliche Organisationen in New Hampshire das Recht, gleichgeschlechtlichen Ehepartnern den Zugang zu Vergünstigungen wie einer Mitversicherung zu verweigern. Trotzdem sind die Kämpfer für die Öffnung der Ehe mit dem Ergebnis zufrieden. Damit ist New Hampshire nach Massachusetts, Connecticut, Iowa, Vermont und Maine der sechste Bundesstaat der USA, der die Ehe für schwule und lesbische Paare öffnet.